Von Jäger zu Jäger

Antrittsbesuch unseres neuen Kreisjägermeisters beim Burladinger Bürgermeister Davide Licht.

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Wenn der neue Kreisjägermeister zum Antrittsbesuch beim Bürgermeister auf einen Jäger trifft, dann ist klar, dass sich beide viel zu sagen haben. Ebenso war es auch als Kreisjägermeister Markus Schuler sich in Burladingen auf dem Rathaus bei Davide Licht vorgestellt hat. Schnell waren beide im Dialog und unterstrichen, dass sie kurze und direkte Kommunikationswege schätzen. 

Lob für Entwicklung der KJV

"Es fällt positiv auf, dass letzter Zeit öfter etwas über die Kreisjägervereinigung in der Zeitung zu lesen ist, zum Beispiel über die Kitzrettung" freut sich Licht. Er unterstreicht, dass gute Öffentlichkeitsarbeit wichtig für die Jäger ist. Immerhin habe die KJV Hechingen ja auch viel was berichtenswert sei. Besonders das Engagement in Sachen Kitzrettung würdigte der Schultes im Gespräch mit Schuler. Die Anschaffung von Drohnen sei zeitgemäß und er sei froh, dass es hierfür Fördermittel gibt und diese genutzt werden. Trotzdem dürfe man nicht unterschätzen welcher Zeitaufwand für die Jäger dahinter steckt. 

"Wir wollen auch in Sachen Lernort Natur wieder aktiver werden" kündigt Schuler im Gespräch an und rennt damit in Burladingen offene Türen ein. Die Umweltbildung von Kindern sei ein wichtiger Punkt, hier würde sich Licht über eine Zusammenarbeit auch mit den Burladinger Schulen wünschen. 

Auch ein oft unbequemes Thema schnitten beide im Gespräch an, der Dialog zwischen Landwirten und Jägern. "Im Stadtgebiet gibt es viele landwirtschaftlich genutzte Flächen, da gibt es immer wieder Redebedarf zwischen den Parteien." erklärt Bürgermeister Licht. "Hier braucht es Dialogbereitschaft um ein gutes Miteinander zu fördern und stärken". Schuler signalisierte immer ein offenes Ohr für die Anliegen beider Parteien zu haben und werde von Seiten der KJV ebenfalls den Dialog fördern. "Es macht einfach Sinn wenn Jäger und Landwirte gemeinsam im fairen Austausch sind und ein vernünftiges Miteinander anstreben" so Schuler.