Wildschweinjagd: Kreisjägervereinigung Hechingen geehrt

Noch nie wurde so viel Schwarzwild erlegt, wie im Jagdjahr 2017/18. Ein Grund:die Afrikanische Schweinepest.
Jetzt hat Minister Peter Hauk Kreisjägermeister Walter Greff stellvertretend für die Jäger in der Kreisjägervereinigung
Hechingen für die besonders intensive Bejagung geehrt

Erstellt am 05.10.2018

Wildschweinjagd: Kreisjägervereinigung Hechingen geehrt

Noch nie wurde so viel Schwarzwild erlegt, wie im Jagdjahr 2017/18. Ein Grund:die Afrikanische Schweinepest.

Jetzt hat Minister Peter Hauk Kreisjägermeister Walter Greff stellvertretend für die Jäger in der Kreisjägervereinigung

Hechingen für die besonders intensive Bejagung geehrt.

Im Jagdjahr 2017/18 wurde in Baden-Württemberg mit 78.606 erlegten Sauen ein neuer Rekord seit Aufzeichnung der Jagdstrecke

erzielt. Eine Steigerung von 71% gegenüber dem Vorjahr macht eindrucksvoll deutlich, dass die Jägerinnen und Jäger im Land ihre

Verantwortung in Sachen ASP-Prävention ernst nehmen und dafür sehr viel Zeit aufwenden. Wie der DJV errechnete, sind rund 20 Stunden erforderlich ,um ein Wildschwein erlegen zu können. Den absoluten Rekord in der Steigerung der Schwarzwildstrecke erreichte der

Zollernalbkreis mit einer Steigerung von 160 % gegenüber dem Vorjahr. In Zahlen ausgedrückt sind das 2630 erlegte Wildschweine

gegenüber 1100 im Vorjahr.

Landwirtschaftminister Peter Hauk nahm diesen Rekord zum Anlass, auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest Jägervereinigungen

stellvertretend für alle Jägerinnen und Jäger im Land für ihr Engagement auszuzeichnen.

Ehrenurkunden , die den Kreisjägermeistern überreicht wurden, gab es in drei Kategorien:

_ die höchste Strecke in einem Lanndkreis: hier lagen die Vereinigungen Buchen und Mosbach mit 4656 Stück an der Spitze im Land.

_ die stärkste prozentuale Steigerung der Jagdstrecke in einem Landkreis: die Jägerinnen und Jäger aus dem Zollernalbkreis

(KJV Hechingen und Balingen) konnten die Strecke um 160 % steigern.

_ die höchste Strecke auf 100ha Jagdfläche: hier war die KJV Tübingen mit 4,85 Stück je 100 ha Jagdfläche Spitzenreiter.

 

Minister Hauk dankte allen Jägerinnen und Jägern im Land für ihren hohen Einsatz bei derSchwarzwildbejagung.

Damit erlegtes Schwarzwild als nachhaltig erzeugtes,wertvolles Lebensmittel auch gut vermarktet werden kann, kündigte

Minister Hauk an, die Wildpretvermarktung weiter zu stärken:Einerseitsdurch Modellprojekte in Zusammenarbeit mit dem

Lebensmitteleunzelhandel,andrereseits durch Fördermaßnahmen für Jäger und Metzger im Rahmen der Vermarktungskette.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Walter Greff Kreisjägermeister

 

Erstellt am 05.10.2018
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