Lehrgang zum Töten von Gatterwild

Das Veterinäramt bietet einen Lehrgang an um den Sachkundenachweis nach der Tierschutzschlachtverordnung zu erhalten.

Erstellt am 10.08.2021

Schreiben vom Veterinäramt:

Sehr geehrter Herr Schuler,

verteilt über den Zollernalbkreis gibt es verschiedene Wildgehege und Gatter, in denen in der Regel Dam-, Rot-, Schwarz- und Muffelwild gehalten wird.

Zum Töten solchen Gatterwildes bedarf es einer persönlichen Schießerlaubnis, die durch die örtlich für das jeweilige Gatter zuständige Waffenbehörde ausgestellt wird.

Das Schießen auf Gatterwild, bzw. eine Tötung durch einen Jäger ohne eine ausdrückliche Schießerlaubnis hätte dessen waffenrechtliche Unzuverlässigkeit und damit verbunden den Verlust des Jagdscheines zur Folge.

Weiter gelten für das Töten von Gatterwild die Bestimmungen der „Verordnung zum Schutz von Tieren im Zusammenhang mit der Schlachtung oder Tötung (Tierschutz-Schlachtverordnung, TierSchlV), in ihrer jeweils aktuellen Fassung. Hieraus ergibt sich, dass der in Frage kommende Schütze neben der waffenrechtlichen Schießerlaubnis, die von der Waffenbehörde erteilt wird, zusätzlich einen Sachkundenachweis nach der Tierschutzschlachtverordnung benötigt.

Dieser Sachkundenachweis kann u.a. durch einen Lehrgang beim zuständigen Veterinäramt erlangt werden.

Nachdem der letzte Lehrgang bereits einige Jahre zurückliegt und immer wieder Anfragen wegen neuen Schießerlaubnissen an uns herangetragen werden, würde das Veterinäramt bei entsprechendem Interesse einen Lehrgang zur Erlangung des oben genannten Sachkundenachweises für neu zu bestellende Schützen durchführen.

Ich darf Sie deshalb bitten, diese Nachricht an Ihre angeschlossenen Mitglieder weiterzuleiten.

Interessierte Jäger, oder auch Gatterbetreiber können sich bis zum 31.08.2021 beim Veterinäramt melden.

Mail: veterinaeramt@zollernalbkreis.de

Telefon: 07433/92-1901

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