Kitzretter der KJV Hechingen zu Gast im Landtag von Baden-Württemberg

Auch unsere Kitzretter folgen Einladung der jagdpolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Sarah Schweizer.

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Auf Einladung der Göppinger Landtagsabgeordneten und jagdpolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Sarah Schweizer traf sich das Kitzrettungsteam der Jägervereinigung Hechingen mit mehr als 60 anderen ehrenamtlichen Rehkitzrettern aus ganz Baden-Württemberg zum Wissens- und Erfahrungsaustausch im Stuttgarter Landtag. An dem Treffen nahmen auch Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) sowie der Vorsitzende des Arbeitskreises Ernährung, Ländlicher Raum und Verbraucherschutz der CDU-Landtagsfraktion Klaus Burger teil.

„Rehkitzrettung ist gelebter Tierschutz, bringt Jägerschaft, Landwirte und Ehrenamtliche zusammen und ist ein Paradebeispiel dafür, was wir erreichen können, wenn unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen gemeinsaman einem Strang ziehen“ betonte Sarah Schweizer gleich zu Beginn des Abends. Als Göppinger Kreisjägermeisterin und Vorsitzende des Kitzrettungsvereins SchwabenKitz ist Schweizer auch persönlich in der Rehkitzrettung engagiert.

Trotz einiger Verbesserungen, die seit dem letzten Treffen erreicht werden konnten, ist in einigen Regierungspräsidien zudem weiterhin eine uneinheitliche Verwaltungspraxis der unteren Naturschutzbehörden bei der Genehmigung von Drohnenflügen in Naturschutz- und FFH-Gebieten zu beobachten, die ebenfalls zu viel Frust führt. Schweizer will sich hier weiter für Vereinfachungen einsetzen: „Viele Behörden sind hier schon deutlich pragmatischer unterwegs. Einige haben aber noch Luft nach oben, das müssen wir uns nochmal ansehen. Es kann doch nicht sein, dass auf die vielen hundert Stunden, die Kitzretter ehrenamtlich in aller Hergottsfrüh im Einsatz sind, noch unnötig viele Stunden für das Stellen von komplexen Anträgen dazu kommen. Das muss schlanker gehen.“ Schweizer schlägt deshalb vor, dass standardisierte Drohnenflüge zum Absuchen von Wiesen vor der Mahd als gute fachliche Praxis der Landwirtschaft gelten, die ohne Ausnahmegenehmigung möglich sind. „Das wäre doch auch mal ein echter Beitrag zum Bürokratieabbau“, so Schweizer.